Ostern

Ostern ist das zentrale Fest der Christen.

 

Palmsonntag (Einzug Jesu nach Jerusalem), Gründonnerstag (Letztes Abendmahl Jesu mit seinen Freunden), Karfreitag (Tod Jesu am Kreuz) und Ostersonntag (Auferweckung Jesu) bilden eine Einheit.

 

Gefeiert wird an Ostern die Auferstehung Jesu. Der Tod ist nicht das Ende. Das Leben ist stärker als der Tod.

 

Die Deutung des Namens „Ostern“ ist verschieden. Allen Erklärungsversuchen liegt die Vorstellung von Jesus Christus als der im Osten aufgehenden Sonne zugrunde.

 

Nach dem Sabbat kamen in der Morgendämmerung des ersten Tages der Woche Maria aus Magdala und die andere Maria, um nach dem Grab zu sehen.

Plötzlich entstand ein gewaltiges Erdbeben; denn ein Engel des Herrn kam vom Himmel herab, trat an das Grab, wälzte den Stein weg und setzte sich darauf. Seine Gestalt leuchtete wie ein Blitz und sein Gewand war weiß wie Schnee. Die Wächter begannen vor Angst zu zittern und fielen wie tot zu Boden.

Der Engel aber sagte zu den Frauen: Fürchtet euch nicht. Ich weiß, ihr sucht Jesus, den Gekreuzigten. Er ist nicht hier; denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her und seht euch die Stelle an, wo er lag. Dann geht schnell zu seinen Jüngern und sagt ihnen: Er ist von den Toten auferstanden. Er geht euch voraus nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen. Ich habe es euch gesagt.

Sogleich verließen sie das Grab und eilten voll Furcht und großer Freude zu seinen Jüngern, um ihnen die Botschaft zu verkünden.

(Matthäusevangelium, 28.Kapitel, Vers 1 – 8)